{"id":2586,"date":"2018-08-10T15:51:14","date_gmt":"2018-08-10T15:51:14","guid":{"rendered":"https:\/\/syntracf.com\/5-erfolgsfaktoren-im-ma-prozess\/"},"modified":"2024-11-17T09:59:05","modified_gmt":"2024-11-17T09:59:05","slug":"5-erfolgsfaktoren-im-ma-prozess","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/syntracf.com\/en\/5-erfolgsfaktoren-im-ma-prozess\/","title":{"rendered":"5 Erfolgsfaktoren im M&#038;A-Prozess"},"content":{"rendered":"<p>Eine verl\u00e4ssliche und gut ausgebildete Berater-Crew beherrscht ihr Metier und versteht es, den Prozess durch die erfolgskritischsten Faktoren zu navigieren:<\/p>\n<p><b>1. Faktor Vorgehensweise<\/b><br \/>\nIn M&amp;A-Prozessen ist es eine grundlegende Herausforderung, zwischen Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer Informationsasymmetrien abzubauen und Vertrauen zu bilden. Die Vorgehensweise des Beraters im Prozess, wie bei der Vermittlung zwischen Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer, muss daher passgenau erfolgen. Ein klassisches Auseinanderdriften beider Parteien kommt bspw. bei einem der wichtigsten Themen, dem Kaufpreis auf. Auch hierbei ist die Vorgehensweise von elementarer Bedeutung. Welcher Kaufpreis n\u00e4mlich realistisch ist, ist nicht objektiv zu beantworten. Theoretische Modelle zielen meist weit an der Realit\u00e4t vorbei. Den tats\u00e4chlich erzielten Kaufpreis bestimmt der Markt, und kein Rechenmodell. Der Marktwert wiederum ist stark abh\u00e4ngig von der Konjunktur, der Branche und dem strategischen Fit zwischen Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer. Daher gilt es, den Marktwert f\u00fcr das Unternehmen zu ermitteln. Daf\u00fcr bedarf es einer zielgerichteten Ansprache im Markt. Dies hat 2 entscheidende Vorteile:<\/p>\n<p>1) Der Unternehmer erf\u00e4hrt, welcher Preis sich f\u00fcr sein Unternehmen erzielen l\u00e4sst.<br \/>\n2) Der Unternehmer generiert eine Auswahl an m\u00f6glichen K\u00e4ufern und st\u00e4rkt gleichzeitig seine Verhandlungsposition.<\/p>\n<p><b>2. Faktor Kaufpreis<\/b><\/p>\n<p>Erfolgt die Marktbegehung, werden Wertindikationen bei den jeweiligen Interessenten eingeholt. Der emotionale Wert eines Unternehmens ist schwer zu quantifizieren und liegt oftmals deutlich \u00fcber dem initialen Kaufpreisangebot von potenziellen Erwerbern. Um diese Differenz zu minimieren, ist es wichtig, die Methodik bei der Kaufpreisfindung zu verstehen. Auch sollten im Vorfeld zu einem Verkaufsprozess bereits saubere Analysen zur Finanz- und Ertragslage gef\u00fchrt werden: In M&amp;A-Prozessen erfolgt die Unternehmensbewertung meist \u00fcber die Ertragskennzahlen EBITDA, EBIT oder EBT und Multiplikatoren. Bei Betrachtung der Ertragskennzahlen m\u00fcssen Sondereffekte identifiziert und das nachhaltige Ertragspotenzial dargestellt werden. Einflussfaktoren, um Potenziale bereits fr\u00fchzeitig bei der Ansprache von Interessenten zu heben, sind: \u00fcberh\u00f6hte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrergeh\u00e4lter, angestellte Familienangeh\u00f6rige mit nicht markt\u00fcblichen Verg\u00fctungen oder diverse Betriebs-PKW, deren Betriebsnotwendigkeit in Frage zu stellen ist. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit Einmaleffekten, die den Ertrag historisch gedr\u00fcckt haben k\u00f6nnen, die aber in Zukunft nicht mehr anfallen. Viele weitere Posten, z.\u2009B. auch eine nicht betriebsnotwendige Immobilie oder Fotovoltaikanlage, gilt es, bei der professionellen Analyse der Finanzzahlen auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. Mithilfe professioneller Unterst\u00fctzung gelingt auf diese Weise ein erfolgreicher Start f\u00fcr das Erreichen der Kaufpreisvorstellungen.<\/p>\n<p><b>3. Faktor Zeitpunkt<\/b><\/p>\n<p>Konjunkturelle Hochphasen sind ein guter Indikator f\u00fcr den Verkaufszeitpunkt eines Unternehmens. Neben der dann oftmals g\u00fcnstigen Zinssituation f\u00fcr Akquisitionsfinanzierungen k\u00f6nnen Unternehmer auf eine stabile Gesch\u00e4ftsentwicklung in einem positiven Marktumfeld zur\u00fcckgreifen. Neben den externen Faktoren Konjunktur und Zins bestimmen auch interne Faktoren \u00fcber den Erfolg oder Misserfolg beim Unternehmensverkauf. Als Indikator f\u00fcr zuk\u00fcnftiges Wachstum und stabile Ertr\u00e4ge k\u00f6nnen z.\u2009B. der Erfolg von Innovationen und Produktneueinf\u00fchrungen herangezogen werden. Werden noch keine signifikanten Erfolge nachgewiesen, liegt das Risiko des Erfolgs \u00fcberwiegend beim K\u00e4ufer. Gleiches gilt f\u00fcr die Personalstruktur. Ist diese auf Wachstum ausgerichtet und sind Neueinstellungen zum Heben von Potenzialen bereits erfolgt, wird ein potenzieller K\u00e4ufer gr\u00f6\u00dferes Vertrauen in das zur Ver\u00e4u\u00dferung stehende Unternehmen und Gesch\u00e4ftsmodell fassen.<\/p>\n<p><b>4. Faktor Due Diligence<\/b><\/p>\n<p>Die Unternehmenspr\u00fcfung verlangt von jedem Unternehmer viel ab. Chancen und Risiken werden identifiziert und bewertet. Im Best Case best\u00e4tigen die Erkenntnisse der Unternehmenspr\u00fcfung bereits die Informationen im Verkaufsmemorandum. Andernfalls steigt die Abbruchrate oder es folgt der erneute Einstieg in Diskussionen zu kaufpreisrelevanten Komponenten, \u00fcber die bereits im Vorfeld zur Unternehmenspr\u00fcfung Einigung erzielt wurde. Unter dem Kontext, dass sowohl die Vorbereitung als auch die Abwicklung der Due Diligence sehr ressourcenintensiv ist, gilt es, \u00dcberraschungen in dieser Phase m\u00f6glichst einzud\u00e4mmen. Damit soll der Unternehmer seiner Hauptaufgabe &#8211; das operative Kerngesch\u00e4ft &#8211; bestm\u00f6glich nachgehen k\u00f6nnen und eine monatelange Flaute f\u00fcr die Due Diligence vermieden werden. Nimmt der Prozess zu viel Zeit in Anspruch, leidet in aller Regel das operative Gesch\u00e4ft und somit auch der Ertrag. F\u00fcr viele K\u00e4ufer ist dies ein Grund f\u00fcr eine niedrigere Zahlungsbereitschaft. Struktur, gute Vorbereitung und ein klar abgesteckter, zeitlicher Rahmen helfen bei der Prozesssteuerung und sorgen daf\u00fcr, dass er am Laufen bleibt.<\/p>\n<p><b>5. Faktor Vertragsverhandlung<\/b><\/p>\n<p>Ist der Wunschk\u00e4ufer erst einmal gefunden, das Unternehmen beim Nachfolger im neuen Hafen eingelaufen und die Due Diligence abgeschlossen, hakt es leider schnell beim Ankersetzen und die Vertragsgestaltung wird zur neuen Herausforderung. Kaum ein Unternehmer m\u00f6chte einen Verkaufsprozess doppelt durchlaufen, weshalb Verk\u00e4ufer schnell dazu tendieren, Eingest\u00e4ndnisse zu machen &#8211; sei es aus Unwissenheit, Angst vor einem Prozessabbruch oder durch die Hinnahme des Kaufpreises. In der Regel sitzen auf der K\u00e4uferseite Profis. Sie haben ein gutes Gesp\u00fcr daf\u00fcr, der Schmerzgrenze des Verk\u00e4ufers m\u00f6glichst nahe zu kommen und ihm so den Wind aus den Segeln zu nehmen, um einen Vertrag m\u00f6glichst k\u00e4uferfreundlich zu gestalten. Das muss nicht sein. Hilfestellung leisten erfahrene Gesellschaftsrechtler mit nachgewiesenen Erfolgen in M&amp;A-Prozessen. Diese wissen sich ebenso der Ruder zu bedienen, um eine Transaktion f\u00fcr beide Parteien fair und attraktiv zu gestalten.<\/p>\n<p>In einer externen Nachfolgeregelung durch den Unternehmensverkauf k\u00f6nnen sich die Faktoren Vorgehensweise, Kaufpreis, Zeitpunkt, DD und Vertragsverhandlung schnell als Untiefen herausstellen. Jedoch zahlen sich Standhaftigkeit und professionelle Unterst\u00fctzung durch erfahrene Berater an Bord von M&amp;A-Prozessen aus. Sie tragen Sorge daf\u00fcr, dass das Projekt nicht scheitert. Unternehmer, die daf\u00fcr ihr Steuerrad auch mal abgeben, steigern nicht nur die Verkaufsopportunit\u00e4t, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, einen hohen monet\u00e4ren Wert zu erreichen und eine gewisse soziale Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr das Lebenswerk zu erfahren. So liegt der Wahl f\u00fcr den richtigen Berater nicht nur das fachliche Kriterium Professionalit\u00e4t, sondern auch das Kriterium der Vertrauensw\u00fcrdigkeit bei der Prozessgestaltung zugrunde. Denn neben der Herausforderung, den Prozess erfolgreich zu steuern, untersch\u00e4tzen viele Unternehmer die Komplexit\u00e4t der Verkaufsprozesse oder deren mentale Beanspruchung. Es ist ein schwieriger Balanceakt zwischen der allt\u00e4glichen Konzentration f\u00fcr das operative Gesch\u00e4ft und dem emotionalen Verkaufsentscheid sowie dem Einbinden des K\u00e4ufers in den Prozess. Ein professioneller Berater ist daher nicht nur in der Lage, den Prozess auf Erfolgskurs zu halten, sondern auch unterst\u00fctzend und entlastend f\u00fcr den Unternehmer vorzugehen. Informieren Sie sich fr\u00fchzeitig \u00fcber Ihre Optionen und pr\u00fcfen Sie die f\u00fcr sich passende Vorgehensweise. Holen Sie sich zus\u00e4tzlich einen Berater an Bord, der dem Unternehmer in dreifacher Beziehung Erfolge vermittelt:<\/p>\n<p>1) Erreichen unternehmerischer Jahresziele (qualitativ und quantitativ)<br \/>\n2) Gestaltung eines diskreten, ressourcenschonenden und effizienten M&amp;A-Prozesses<br \/>\n3) Unternehmensnachfolge erfolgreich abwickeln<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Unternehmensverkauf im Rahmen einer externen Nachfolgeregelung ist ein langwieriger und schwieriger Prozess. Die Suche nach einem neuen Hafen f\u00fcr das eigene Unternehmen gelingt daher nicht immer. Steuert der Unternehmer den Prozess zudem alleine, sind damit die Problematiken ungleich h\u00f6her, als wenn er professionelle Berater mit an Bord holt. Denn er begibt sich in ein f\u00fcr ihn unbekanntes Gebiet. Daher scheitern etwa 2\/3 der nicht professionell begleiteten Verkaufsprozesse.<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":1242,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"categories":[60],"class_list":["post-2586","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog-en"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2586"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2586\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1242"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/syntracf.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}